Das kleine Gipslexikon
Gips und Gipsprodukte
Gips - die ideale Verbindung von Ökologie und Ökonomie.
Der Nutzen von Gipsprodukten für Planer, Anwender, Bewohner sowie für die Umwelt wird immer wichtiger.
| Gips ist von Natur aus gesund Gips reguliert das Raumklima Gips schafft Brandsicherheit Gips ist ökologisch und recyclierbar Gips verschönert das Leben Gips ist bekannt und bewährt |
Gipsarten
Naturgips
Der Rohstoff zur Herstellung von Alba-Vollgipsplatten, Rigips-Gipskartonplatten
und Fixit-Gipsputzen ist Naturgips aus Steinbrüchen. Naturgips ist geruchsfrei
und enthält oder entwickelt keine gesundheitsschädlichen Substanzen. Deshalb
findet er auch Verwendung in der Lebensmittelindustrie, der Pharmazie und der
Medizin.
REA-Gips
(REA = Rauchgas-Entschwefelungs-Anlage)
REA-Gipse entstehen als Nebenprodukte bei der Reinigung von Rauchgasen,
insbesondere aus Kohlekraftwerken. Dabei wird gasförmiges Schwefeldyoxid an
natürlichen Kalk gebunden, wodurch Gips entsteht. Dieser weist einen sehr hohen
Reinheitsgrad auf und kann ohne Bedenken zur Herstellung von Gipsbaustoffen
verwendet werden.
Chemiegips
Als Chemiegips werden Gipse bezeichnet, welche als Nebenprodukt in der
chemischen Industrie anfallen, deren Eigenschaften stark vom chemischen Prozess
und von der Nachbehandlung abhängen. Es gibt Chemiegipse, welche problemlos
verwendet werden können. Andere sind nicht zu empfehlen, wie z.B. diejenigen,
welche bei der Herstellung von Phosphorsäure aus Phosphaterzen entstehen und
erhöhte Radioaktivität aufweisen können. Diese finden normalerweise keine
Verwendung.